London calling…. full payers?!

Ok, offenbar sind nicht alle Worte automatisch cooler, wenn man sie ins Englische übersetzt.  Die Vollzahler (!) waren in England und den Bericht zu unserer Reise verdanken wir diesmal unserem Patrick!

Was lange bei jeder Auslosung herbeigesehnt wurde, hat sich nun endlich erfüllt… England! London! Champions League! Auf geht´s!

Nachdem wir auf den unterschiedlichsten Reiserouten unterwegs waren, hat sich der Großteil letztendlich in der Liverpool Street gesammelt und im „Flying Horse Pub & Hostel“ (no offense!) ein kuscheliges 8-Mann-Zimmer bezogen. Aber auch die Variante Vollzahler, Fußball und Familie funktioniert bei uns hervorragend, was Chris nutzte, der mit seinen Liebsten separat ein Hotel ansteuerte. Die abenteuerlichste Art des Reisens aber blieb unserem Oli vorbehalten, der für knapp 48 Stunden den Bus des Fanverbandes zu seinem mehr oder weniger gemütlichen Zuhause machen konnte – lediglich unterbrochen von ein paar Stunden speed-sightseeing, Bier und Fußball.

Tag 1 also: Erstmal alle sammeln, Anreise abschütteln… absacken. Das „absacken“ in London in zahlreichen Pub´s recht gut funktioniert, muss man jetzt nicht extra erwähnen. Hier kürze ich mal mit den Worten Bier, Burger, Guinness und ein wenig Cider ab. Am Abend stand noch der Fantreff in der Leadenhall an. Die Location hatte einen gehobenen Lounge-Charakter. Auf Club-Mugge und Cocktails hatten wir jedoch keine Lust, weshalb wir uns in ein Pub mit Live-Fußball verabschiedeten. Es gibt in England offenbar keine nationale Unterstützung in der Champions League. Das 1:0 von Atlético wurde von den Einheimischen jedenfalls lautstark gefeiert. Der Tag fand sodann nach Abpfiff der Champions-League sein gesittetes Ende.

Tag 2: Vor dem Spiel will der Appetit nach Eindrücken dieser Stadt gestillt werden. Hier trifft es sich, dass ein Vollzahler für eine gewisse Zeit London sein Zuhause nennen durfte. Also alle voll motiviert rein ins Getümmel Sightseeing is calling! Themse & Co., China Town, Piccadilly Circus, Camdon Market, ein gelungener Mix. Danke Chris für eine individuelle Tour mit vielen großartigen Erlebnissen und einer fantastischen Kulinarik. Ein Teil nutze die Chance und besuchte zusätzlich das erwürdige Zuhause von Arsenal London. Ebenfalls ein beeindruckendes Stadion mit vielen Details der langjährigen Geschichte – und das bei reiner Betrachtung der Außenanlage. Es bleibt aber festzuhalten, dass in Sachen Außenwirkung der Spielstätte und Fanshop Leipzig noch viel lernen kann. Aber wir sind ja noch jung…

Nun aber wieder zurück, Liverpool Street, Vorbereitung aufs Spiel.

Nachdem wir uns alle gesammelt haben machten wir uns gemeinsam auf den Weg in Richtung White Hart Lane. Mit dem Zug ging es etwas außerhalb des Zentrums. Viel fürs Auge hat dieser Teil der Stadt jedoch nicht zu bieten. Der Moment jedoch, wenn dann dieser monumentale Stadion-Neubau in Sichtweite gerät, ist dafür umso beeindruckender. Wow! Was für ein geiles Stadion!

In diesem folgte sodann der Höhepunkt, ein souveräner Auftritt unserer Mannschaft. Das Spiel sorgte 90 Minuten lang für gute Stimmung auf den Rängen. Aber auch der Wohlfühlcharakter im 1-Milliarde-Pfund-Stadion, welches danke mobilem Fußballrasen schnell in ein NFL-Stadion umgewandelt werden kann, kann als sehr gut beschrieben werden. Verpflegung top! Bier (aus der eigenen Brauerei) top! Toilettengang oder Anstellen alles unter einer Minute (da kann man bei uns nur von träumen) top! Hinzu kleinere Aufmerksamkeiten, dass die voll-digitale Anzeigetafel für Speisen und Getränke zwischen Deutsch und Englisch wechselte. Viel Liebe fürs Detail!

Nach dem Spiel hieß es dann wieder trennen, jeder kehrte in seine Unterkunft zurück. Die Heimat ruft und so machen wir uns auf unseren Reiserouten wieder auf den Weg gen Heimat. Über Dover, Calais, Stuttgart, Düsseldorf und letztendlich Dresden, Hannover und Berlin führten unsere Wege zurück in die ehrwürdige Stadt Leipzig.

Zwei wunderschöne Tage gehen damit zu Ende. Vielen Dank London, Tottenham und meine Reisebegleiter*innen!

 

 

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