Unterwegs

Ja, wir sind aktive Leute!  Also zumindest im Vereinsleben.  Auf dieser Seite dokumentieren wir unsere gemeinsamen Erlebnisse fernab der administrativen Vereinstätigkeiten.  Das sind in erster Linie Auswärtsfahrten zu Spielen unserer Mannschaft, aber auch andere Aktivitäten als Verein und Freunde.

Übersicht

29.09.2018 – El Plastico, die Erste
16.09.2018 – Unsere Nummer Eins
12.05.2018 – Saisonabschluss in Berlin
19.02.2018 – Bundesliga-Premiere in Frankfurt
18.11.2017 – Klassenfahrt nach Leverkusen

El Plastico, die Erste

Datum: 29. September 2018
Anlass: Bundesligaspiel
Ort: Sinsheim

An dieser Stelle würde jetzt eigentlich ein Bericht über unsere Auswärtsfahrt nach Sinsheim stehen.  Da unser traditionellstes Mitglied das Ganze aber bereits in einem wunderbaren Gedicht zusammengefasst hat, sparen wir uns die Worthülsen.  Vielen Dank Gert!

“Ich fuhr die Straße so vor mich hin,
nach Sinsheim zur TSG stand mir der Sinn.

Da sah ich am Rande eine Carolin stehn,
mit allerlei leckeren Futtereien versehen.
Noch schnell zwei, drei Jungs eingeladen
und los ging es auf südwestlichen Auswärts- Pfaden.

Langweilige Fahrten sind nicht unser Ding,
also ging es zu mancher Raststätte hin.
Ständige Fragen nach Örtchen – den gewissen…,
um aufzusuchen diese zum rauchen und pi…

Im Stadion drinnen, mal eben gewinnen…
und schon sind wir wieder von hinnen.

Die Rückfahrt war launig und schon sind wir zu Hause.

Meine Fresse, was für ne Sause!”

Unsere Nummer Eins

Datum: 16. September 2018
Anlass: Ein Jahr Die Vollzahler e.V.
Ort: Irgendwo im Spreewald

“Wie die Zeit vergeht”, dachte der Verfasser dieses Textes, als er sich nach mehr als zwei Wochen endlich hinsetzte, um über einen gar nicht so unwichtigen Tag im jungen Leben der Vollzahler zu berichten und ein kurzes Zwischenfazit zu ziehen.  Aber der Reihe nach…

Über unsere Entstehung kann man an anderer Stelle nachlesen.  Dass unser erster Geburtstag nach Eintragung als Verein auf einen Sonntag fiel, konnte nur ein Zeichen sein, diesen auch ausgiebig zu zelebrieren.  Und so setzte sich bereits vor Monaten ein Exekutivkomitee in regelmäßigen Abständen zusammen, um den Ansprüchen der Mitglieder gerecht zu werden (“Komm wir grillen und trinken ein Bier!”).  Wir wurden nicht enttäuscht: es ging zur Kahnfahrt in den wunderschönen Spreewald.

Zum Leid des ein oder anderen hieß es am frühen Sonntag morgen “Abfahrt” – bei bestem Wetter im Vollzahler-Bus Richtung Lübbenau.  Es waren entspannte zwei Stunden Fahrt mit kurzer Pause, um den mit Liebe gebackenen und sehr leckeren Geburtstagskuchen zu genießen.  Die ein oder andere Barcode-App wurde umgehend mit einem Stern bewertet, nachdem der Aufdruck aus unerklärlichen Gründen nicht gelesen werden konnte.  Vor Ort begrüßte uns dann Pepe (der eigentlich gar nicht Pepe hieß, sich aber offensichtlich in frühen Jahren nicht benehmen konnte).  Er würde für die nächsten vier Stunden unser Begleiter, Wegweiser und bester Freund sein, ahnend was ihm bevorstand, nachdem wir als erste Amtshandlung den Kahn dekoriert haben.  Dem Ruf entsprechend natürlich mit zweiter Geburtstagstorte im Merchandising-Stil.

Die Kahnfahrt führte uns in gemütlichem Tempo über das sehr ruhige Gewässer der Spree (die übrigens drei Quellen hat), vorbei an drei Schleusen mit jugendlicher Gesangseinlage (“Ey, kann ich das Red Bull haben? Geil!”) und vielen, interessanten Geschichten über den Beruf des “Kahnister”, das Leben auf einer Insel, die Anzahl der verfügbaren Toiletten und was man alles aus Spreewald-Gurken machen kann (Spoiler: Alles!).

Zwischendurch wurde der zweite Kuchen “angeschnitten”, nicht ohne Rücksicht auf die lokalen Traditionen zu nehmen (siehe Foto).  Pepe war glücklicherweise mehr als uninteressiert an Fußball, so dass es zu keiner Zeit zu Enterungen zwischen rivalisierenden Vereinen oder Meuterei auf dem eigenen Kahn kam.  Was ihm in Sachen Fußball fehlt, wusste unser Fahrer aber mit kulinarischem Sachverstand wieder auszugleichen.  Der Zwischenstopp an einem der Restaurants mit Bootsanleger war in jeder Hinsicht ein Genuss.  Wir haben die Mittagspause noch für eine Mitgliederversammlung genutzt und sind nach etwa einer Stunde wohlgenährt und sehr zufrieden wieder in das Boot gestiegen – ohne Ballast abwerfen zu müssen.

Natürlich bestand die Tour nicht nur aus trinken, quatschen und essen.  Wir haben viele idyllische Orte gesehen und diese nicht nur als Alibi fotografisch festgehalten.  Und wie klein die Welt ist, zeigte sich dann beim Aussteigen, als neben uns ein anderer Kahn ablegte.  An Bord ein bekanntes Gesicht des Vereins.  Übrigens auch unser erster Kontakt mit den Roten Bullen nach Gründung der Vollzahler in 2017.  Wenn das mal kein gutes Zeichen ist.

Es war ein wirklich rundum gelungener Tag mit Menschen, die man vor zwei Jahren noch nicht kannte, in den letzten zwölf Monaten aber zu schätzen gelernt hat.  Wir sind damals mit sieben Mitgliedern gestartet, grob ahnend was wir vorhaben, nicht wissend was passieren wird.  Inzwischen sind wir zwölf Vereinsmitglieder und fünf Topzuschläge, die rund um Fußball, RB Leipzig und Freundschaft viel Zeit miteinander verbringen.  Uns ist Humor ebenso wichtig wie 90 Minuten alles geben im Stadion.  Und trotzdem haben wir den Verein vor allem gegründet, um die Fanszene der Roten Bullen mit zu gestalten und zu (er)leben.  Und genau das werden wir auch im zweiten Jahr tun, ob 17 oder 700 Mitglieder.  Dabei haben wir bereits viele, liebe Gesichter getroffen und andere Fanklubs kennengelernt, denen es genauso geht wie uns.  Wir sind stolz darauf, ein Teil dieser bald zehnjährigen Geschichte zu sein und sind uns sicher, dass es noch viele spannende Jahre werden.

In diesem Sinne, danke an alle, die uns bis hierhin begleitet und unterstützt haben.  Allen voran natürlich unsere Freunde und Familien, die wirklich sehr oft ein Auge zudrücken, wenn mal wieder ein englischer Monat mit Heim-, Auswärtsspielen, Mitgliederversammlungen und sonstigen Aktivitäten ansteht.

Saisonabschluss in Berlin

Datum: 12. Mai 2018
Anlass: Bundesligaspiel
Ort: Olympiastadion Berlin

Da stand er nun an, der letzte Spieltag unserer zweiten Bundesliga-Saison.  Die Termine der letzten Wochen – Bundesliga, Europa League, Versammlungen – ließen wenig Zeit für Vorfreude.  Außerdem sollte am Tag danach das wohl traurigste Ereignis der jungen Vereinsgeschichte stattfinden: das Abschiedsspiel von Dominik Kaiser.  Um seinen Tag im vollen Umfang zu genießen, war ein versöhnlicher Saisonabschluss in Berlin besonders wichtig.  Zumal auch sportlich noch alles drin war: von Platz 9, sicher einer gefühlten Enttäuschung, bis zu Platz 4 mit direkter Qualifikation für die Champions League.  Und so hieß es am frühen Samstag für die Vollzahler: Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Der Saisonabschluss im Vorgarten von Leipzig und die Erinnerung an #10000Leipziger in der letzten Saison, waren natürlich perfekte Bedingungen für ein Fußballfest.  Auch das Wetter hätte besser nicht sein können, sofern man in einem Bus mit Klimaanlage sitzt.  Und so saßen wir gut aufgewärmt am frühen Vormittag gemeinsam im Fanbus nach Berlin und feierten mit unserem Busfahrer Marco und den anderen Fans.  Zumindest bis zum Autobahndreieck Potsdam… Marco hatte die Fahrt offenbar so gut gefallen, dass er spontan die Staustrecke mit 40 Minuten mehr Fahrzeit wählte und die letzten Kilometer noch einen Abstecher über Dörfer wie Neu Fahrlan und Groß Glienicke machte.  Also saßen hüpften wir pünktlich drei Minuten vor Spielbeginn auf unsere Plätze und feierten gemeinsam mit 9.000 Leipzigern den Einzug unserer Mannschaft.

Es wurde ein echtes Fußballfest!  Nach wenigen Minuten durften wir das erste Mal jubeln und trotz kurzzeitigem Rückschlag lief es danach anders, als in den letzten Wochen.  Die Roten Bullen spielten konzentriert weiter, hatten viel Spaß und waren von der lautstarken Unterstützung offenbar derart beflügelt, dass am Ende ein überzeugendes 2:6 aus Berliner Sicht auf der Anzeigetafel stand.  Naby Keita, der an diesem Tag sein letztes Spiel für RB Leipzig bestritt, wurde bei seiner Auswechselung bereits ordentlich gefeiert.  Als jedoch der Schlusspfiff ertönte, ging die Party erst richtig los.  Der Fanblock hüpfte und sang “Nur nach Hause geh’n wir nicht” und die Mannschaft und Trainer Hasenhüttl nahmen die Einladung zum gemeinsamen Feiern gerne an.  Marco hatte zwar erwähnt, dass er um 18 Uhr losfahren möchte.  Aber wir hatten ja noch 40 Minuten (und eine Klimaanlage) gut bei ihm…  Also wurde erst im Block gefeiert und danach noch ein wenig mit der #BrauseCrew Berlin diskutiert, was man am Vorort von Leipzig noch verbessern könnte.

Auch ein schöner Tag muss einmal zu Ende gehen und so machten wir uns irgendwann (zu früh!) auf dem Weg zum Bus und mit diesem dann zurück nach Leipzig.  Die Klimaanlage hatte immer noch Pause, aber wir konnten bei einem kurzen Stop noch ein paar kühle Bremer Bier ergattern, um auf den Sieg und den Abstieg des HSV anzustoßen.  Die Stimmen haben wir dabei nicht geschont, in der Hoffnung, dass für Domme am nächsten Tag noch etwas übrig ist.  Man kann jedenfalls sagen, dass Berlin ein versöhnlicher Ort ist.  Diese Tradition behalten wir auch gerne in den kommenden Jahren bei.

Bundesliga-Premiere in Frankfurt

Datum: 19. Februar 2018
Anlass: Bundesligaspiel
Ort: Commerzbank-Arena Frankfurt

Das Spiel in Frankfurt Mitte Februar stand unter einem ganz besonderen Motto. Das hatte weniger mit der zweiten Auswärtsfahrt der Vollzahler zu tun, an der wir zu Dritt teilnahmen.  Vielmehr war es der Rahmen der Begegnung.  SG Eintracht Frankfurt gegen RasenballSport Leipzig e.V. war nämlich das erste Bundesligaspiel überhaupt, welches offiziell an einem Montag stattfinden sollte.  Und so musste es zwangsläufig bereits im Vorfeld zu interessanten Diskussionen und Aktionen kommen.  Während man in Leipzig traditionell über Boykott lächelt, rief zu diesem besonderen Ereignis also auch “die aktive Fanszene” der schönsten Stadt der Welt zum Widerstand auf.  Entsprechend waren die Ränge im Gästeblock leer.  Damit nicht genug an Brisanz, verkündete die Mannschaft kurzerhand, dass man allen Reisenden die Busfahrt im Wert von €35 aus der Mannschaftskasse finanziert, um in dieser wichtigen Phase der Saison auf Unterstützung nicht verzichten zu müssen.  Es war also angerichtet, als wir am Mittag gemeinsam mit vier weiteren Bussen Richtung Frankfurt aufbrachen.

Die etwa fünfstündige Busfahrt plus Pausen war zwar weitestgehend unspektakulär, wir konnten aber für einige Highlights sorgen.  Beispielsweise einer Faxe-Dusche und der universelle Reisebus-Flaschenöffner.  Es war also wie immer spannend und kurzweilig, wenn man doch bedenkt, dass Caro quasi vom Nachtdienst in den Bus gestolpert ist und Sebastian sich zwei Stunden vor Abfahrt für die Mitreise entschieden hat.

In Frankfurt durften wir den Bus relativ nah am Stadion abstellen und sind dann in kleineren Grüppchen zur Commerzbank-Arena gelaufen.  Als Eventfan muss man bei diesem Namen ja schon ein wenig schmunzeln.  Zumal wir ja zum Boykott gegen den Kommerz nach Frankfurt gereist sind.  Vor dem Spiel gab es noch etwas Nervennahrung mit flüssigem Senf und gelber Flüssigkeit, die zwar kein Senf aber auch kein Bier war, bevor wir uns dann zu etwa 600 Leipziger Freunden in den Block gesellt haben.

Das Stadion war bereits über und über mit Spruch-Bannern tapeziert, um dem Frankfurter Unmut gegenüber Montagspartien Luft zu machen.  Neben ein paar kreativen Exoten (Montag = Brust und Bizeps) konnten wir überwiegend Kreisliga-Niveau lesen.  Unser persönliches Highlight war “Montag und RB, fehlt nur noch Helene” sowie der Thekenspruch “Montag ist Scheisse, wie die DFL”.  Neben der Banner gab es auch Gerüchte über gezielte Störaktionen, die sich im Laufe des Abends als wahr herausstellen sollten.  Die Frankfurter Fans, immerhin über 40.000 aus den eigenen Reihen, die auch montags den Weg ins Stadion finden, hatte angekündigt, 90 Minuten Trillerpfeifen zu nutzen und bei Ballbesitz der eigenen Mannschaft zu schweigen.  Man muss anerkennen: das haben sie auch beinahe vollständig durchgezogen.  Entsprechend war auch die Vorbereitung auf das Spiel anders als sonst, beispielsweise wurden die Spielernamen nur vorgelesen, ohne Interaktion mit den Fans.

Mit Anpfiff gab es dann einen “kontrollierten” Sturm des Innenraums aus dem Fanblock der Eintracht sowie der Gegentribüne.  Einige hundert Anhänger positionierten sich hinter der Bande vor den eigenen Fans sowie der (von uns aus) linken Seite und rollten Banner über die Werbebande.  Der Inhalt war eher sinnfrei (Stichwort Taten vs. Worte) und die ganze Aktion dauerte sehr lange – hatte man doch offensichtlich einen Knoten im Banner.  Es dauerte also etwas… und irgendwann war dann auch Herr Zwayer (ja, genau der) der Meinung, man könne das Spiel auch mit Personen ohne Funktion im Innenraum anpfeifen.  Während die Frankfurter Vereinsführung immer wieder darauf hinwies, dass alle Aktionen an diesem Abend abgesprochen und kontrolliert durchgeführt wurden, möchte man nur erahnen, was bei einem Tor der Leipziger vor dem Frankfurter Fanblock passiert wäre, während dort noch die “aktive Fanszene” hockte…

Jedenfalls verließen die Damen und Herren irgendwann den Innenraum und es folgten 45 Minuten Trillerpfeifen – Stille – Trillerpfeifen – Stille – usw.  Unser Block war an diesem Abend sehr ruhig.  Zum einen fehlte der Funke, zum anderen war die Geräuschkulisse einfach sehr nervig.  Also konzentrierten wir uns auf das Spiel.  Zu Beginn der zweiten Hälfte gab es dann noch eine “Tennisbälle auf das Spielfeld”-Aktion, während unser Torhüter bereits im Tor stand.  Es dauerte (mal wieder) einige Zeit, bis das Spielfeld geräumt war (insgesamt dreimal wurden Tennisbälle auf das Spielfeld geschossen) und es weitergehen konnte.  Die zweite Hälfte war dann auch sportlich noch schlechter und so fiel der Weg zurück zum Bus nach Abpfiff nicht schwer.  Gegen 23:30 Uhr war Abfahrt und mit kleineren Pausen kamen wir um 4 Uhr morgens sicher in Leipzig an.  Ein weiteres, erinnerungswertes Ereignis in unserem Tagebuch.

Bleiben noch zwei Dinge, die an dieser Stelle zu erwähnen sind.  Zum einen haben wir uns im Sinne der Satzung entschieden, die insgesamt €105 für die kostenlose Busfahrt auf unser Spendenkonto zu überweisen.  Am Ende des Jahres werden wir einen Spendenempfänger bestimmen.

Viel wichtiger ist aber der Verweis auf ein Interview, welches Caro noch während der Rückfahrt dem MDR gegeben hat.  Hier sind die Ereignisse in Frankfurt und die Diskussionen rund um das Spiel gut zusammengefasst und kommentiert und als Verein bleibt uns nichts anderes übrig, als dem voll zuzustimmen.

Klassenfahrt nach Leverkusen

Datum: 18. November 2017
Anlass: Bundesligaspiel
Ort: BayArena Leverkusen

Ein wenig aufgeregt waren wir schon am (sehr) frühen Morgen eines angenehmen Novembertages im Jahre 2017.  Unsere erste gemeinsame Auswärtsbegegnung stand an und so hatten wir im Vorfeld die gemütliche Klassenfahrt-Atmosphäre gewählt, um als Vollzahler-Kleinbus nach Leverkusen zu reisen.  Mit an Bord waren Caro, Oli, Nico und Sebastian – in Leverkusen sollte noch Mario zu uns stoßen, der zuvor noch beruflich unterwegs war.  Alle Wecker funktionierten an dem Tag reibungslos und Dank Caro hatten wir zu keiner Zeit mit Mangelernährung zu kämpfen.  Es wurden jedenfalls unterhaltsame 500 km ins Rheinland, und hätten wir nicht schon vorher einen Fanklub gegründet, so wäre es spätestens an diesem Tag passiert.

Dank fahrerischer Glanzleistung und ausgestorbenen Autobahnen waren wir sehr früh in Leverkusen.  Außerdem teilten uns andere Leipziger Freunde vor Ort mit, dass es an einem Samstag in Leverkusen wenig zu sehen gibt.  Und so verbrachten wir noch eine sehr unterhaltsame und spannende Zeit auf dem P+R Parkplatz in Leverkusen.  Ihr glaubt gar nicht, wie oft Menschen ihr Auto auf einem leeren Parkplatz umparken.  Eventuell veröffentlichen wir zu gegebener Zeit eine Vollzahler-Studie.

Der Weg zum Stadion war relativ unspektakulär.  Fantrennung existiert in Leverkusen nicht und so brachte uns der Bus zu einem interessanten Sauna-Club, von dem es nur noch wenige Meter zum Stadion waren.  Die Begrüßung durch die Gäste war auf jeden Fall freundlich und wir waren gut gelaunt bereit für ein tolles Fußballerlebnis.

Die Stimmung in der Kurve war gut und auch das Spiel war in weiten Teilen ansehnlich… nur das Ergebnis eben nicht.  Aber unsere Stimmung sollte das nicht trüben und wir werden sicher noch unseren Kindern von den traditionell kreativen Bannern unserer Gegner erzählen.  Gerade bei der Werkself aus Leverkusen hat sowas ja einen ganz besonderen Reiz.

Die Rückfahrt war wie gewohnt etwas ruhiger und trotzdem ein passender Abschluss für einen tollen Tag.  Das erste Mal ist ja bekanntlich immer etwas Besonderes, das gilt selbstverständlich auch für die erste Auswärtsfahrt der Vollzahler.